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14. Mai 2013
Musikverein Verl

Sehr gute Noten von der Jury

von Die Glocke

120 Verler überzeugen beim Bundesmusikfest

Während des Wertungsspiels waren die Mitglieder des Jugendorchesters des Musikvereins Verl äußerst konzentriert. Der Lohn: 85,7 von möglichen 100 Punkten und „sehr guter“ Erfolg beim Musikfest in Chemnitz.

Während des Wertungsspiels waren die Mitglieder des Jugendorchesters des Musikvereins Verl äußerst konzentriert. Der Lohn: 85,7 von möglichen 100 Punkten und „sehr guter“ Erfolg beim Musikfest in Chemnitz.

Das Erwachsenenorchester des Musikvereins Verl gab ein stimmungsvolles Konzert in der Chemnitzer Innenstadt. Vor der Jury erreichten die Mitglieder später 88,7 von möglichen 100 Punkten.

Das Erwachsenenorchester des Musikvereins Verl gab ein stimmungsvolles Konzert in der Chemnitzer Innenstadt. Vor der Jury erreichten die Mitglieder später 88,7 von möglichen 100 Punkten.

Seiner Geste folgt die Jugend: Dirigent Anatole Gomersall.

Seiner Geste folgt die Jugend: Dirigent Anatole Gomersall.

Die Stimmung in Chemnitz war prächtig. Hier hält es einige Mitglieder des Verler Musikvereins nicht mehr auf der Bank.

Die Stimmung in Chemnitz war prächtig. Hier hält es einige Mitglieder des Verler Musikvereins nicht mehr auf der Bank.

Verl (gl). Einmal vor 3000 Menschen spielen – ein Traum vieler Musiker. Für die Mitglieder des Jugendorchesters Verl (JOV) ist er beim Deutschen Musikfest in Chemnitz Wirklichkeit geworden. In der vollbesetzten Messehalle sorgten die Kinder und Jugendlichen für ausgelassene Stimmung. Am Ende gab es sehr gute Noten von der Jury.

Viele besondere Momente haben das Wochenende für den Musikverein Verl unvergesslich gemacht. Sowohl das Jugend- als auch das Erwachsenenorchester trumpften in Sachsen auf. Die gut 120 Instrumentalisten vom Ölbach spielten mit Freude, wurden von Schunkel- und Klatscharien begleitet, zeigten sich aber auch hochkonzentriert, als es bei den Wertungsspielen darauf ankam.

Monatelang hatten sich das Erwachsenenorchester (EOV) mit Dirigent Dietmar Kay und das Jugendorchester mit Anatole Gomersall am Dirigentenpult auf die Auftritte vorbereitet. Während der Auswahlstücke „A City’s Inspiration“ und „Return to Ithaca“ (EOV) sowie „The Chase through Albemarle“ und „Sedona“ (JOV) zeigten sich die Musiker angespannt und fokussiert auf die Noten. Der berühmte Tunnelblick stellte sich ein.

Und es lohnte sich: Beiden Orchester bescheinigte die Jury, mit „sehr gutem Erfolg“ am Deutschen Musikfest teilgenommen zu haben. Das EOV bekam in der vierten Kategorie 88,7 von 100 möglichen Punkten, das JOV 85,7 Punkte. Kurz nach dem Wertungsspiel berichtete Dietmar Kay von einem angenehmen Gespräch mit einem Juror aus der Schweiz. „Er lobte unsere außerordentliche Spielfreude und den musikalischen Gesamteindruck. Das ist ein großes Kompliment.“

Die Freude an der Musik war den Verlern während der Tage in Chemnitz anzusehen. Dieser Spaß übertrug sich auf die Einheimischen und die Mitglieder anderer Vereine. Und so gelang es den Verler Musikanten, auch Stimmung auf eher unscheinbaren Bühnen zu zaubern.

Unterstützung von Nachbarvereinen

Verl (gl). Der Musikverein hat sich in Chemnitz als große Gemeinschaft gezeigt. Eine Polonaise der Erwachsenen beim JOV-Auftritt, die La-Ola-Welle der Jugendlichen beim Auftritt der „Senioren“ – da sprang der Funke über. Auch andere Orchester aus dem Kreis Gütersloh unterstützten die Verler bei ihren Auftritten: Der Musikverein Avenwedde – von der Chemnitzer Jury mit der Höchstnote „hervorragend“ beurteilt – sorgte ebenso für Stimmung („Wer nicht hüpft, der ist kein Verler“) wie die Mitglieder des Städtischen Blasorchesters Schloß Holte-Stukenbrock, die an keinem Wertungsspiel teilnahmen. Ebenfalls dabei: der Spielmannszug der St.-Lambertus-Schützenbruderschaft Langenberg, der sich in der Marschwertung über das Prädikat „gut“ freute.

Ein besonderer Höhepunkt war ein Blasmusik-Flashmob auf dem Rathausplatz, der von einigen Verlern angezettelt wurde. Am Ende schunkelten, tanzten und sangen etwa 300 Menschen.