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Dirigenten

Dietmar Kay

Dietmar Kay

Erster Dirigent seit 2004

Dietmar Kay, geb. 1967 in Bremen, ist seit 2004 erster Dirigent des Musikvereins Verl.

Mit 6 Jahren lernte er Blockflöte und sang in einem Chor. Mit 14 Jahren begann er Posaune in einem Posaunenchor zu spielen. Dietmar spielte bereits im Jugendblasorchester Bremen, im Symphonieorchester der Technischen Universität Braunschweig, in der Big Band "BBG" in Bremen, im Orchester der Universität von Glasgow in Schottland, in verschiedenen Posaunenquartetts, Blechbläserensembles und Combos. Seine bevorzugten Musikrichtungen sind Klassik, Big Band-Jazz und symphonische Blasmusik.

Martin Pollmeier

Erster Dirigent von 2001-2004

2001 übernahm Martin Pollmeier, geb. 05.04.1966, den Taktstock von Heinz Katzmarek. Er dirigierte das Ostwestfalen Blasorchester Verl bis 2004.

Er begann mit acht Jahren Trompete zu lernen. Nach einem Jahr Unterricht spielte er im Jugendorchester Verl mit. Während der Bundeswehrzeit war er Trompeter im Luftwaffenmusikkorps Münster. Die erfolgreiche Teilnahme an dem Landeswettbewerb "Jugend musiziert", die Zeit im Luftwaffenmusikkorps, die Mitarbeit in der Westfalia Big Band, als Musiker in einer Tanzband und als Trompeter im Ostwestfalen Blasorchester Verl prägen die breite musikalische Bandbreite von Martin Pollmeier.

Heinz Katzmarek

Musikalischer Leiter 2000-2001

Heinz Katzmarek hatte als 12jähriger ersten Kontakt mit der Musik in der "Stadtpfeife" (eine Art Musikinternat und frühere Form der Musikschule) in Unterfranken.

Er hatte zunächst eine Ausbildung an der Posaune. Später wechselte er zum Schlagzeug. Während des Studiums in Köln wirkte er in der Sendereihe "Musik der Zeit" mit. In der Studioband von Kurt Edelhagen absolvierte er weitere Lehrstunden. Er half als Aushilfe bei dem Westdeutschen Rundfunk in Köln und bei den Theatern in Bonn und Wuppertal mit. 1960 hatte er ein erstes festes Engagement bei der "Nordwestdeutschen Philharmonie" in Herford als Schlagzeuger und stellvertretender Solopauker. Von 1966 bis zu seinem Ruhestand 1999 war er Schlagzeuger im "Philharmonischen Orchester" in Bielefeld.

Heinz Katzmarek war 2000-2001 musikalischer Leiter des Ostwestfalen Blasorchesters Verl.

Heinz Reckord

stellvertretender Dirigent 1978-2006

Wie schon aus der Vereinsgeschichte zu entnehmen ist, gehört Heinz Reckord, geboren 17.07.1939, zu den Gründern des Musikvereins Verl im Jahre 1956. Er ist stellvertretender Dirigent des Ostwestfalen Blasorchesters und stellvertr. Kassierer des Musikverein Verl.

Heinz Reckord kommt aus einer Musikerfamilie. Schon sein Großvater und Vater waren aktive Musiker. Seit seinem 13 Lebensjahr spielt er Trompete.

Im März 1996 erhielt er für 40-jährige aktive Treue zum Musikverein die "Große Landesehrenplakette" des Volksmusikerbundes.

Josef Schulke

Erster Dirigent von 1978-2001

Am 26.10.1938 in Verl-Bornholte geboren, erlernte er schon mit 13 Jahren sein erstes Musikinstrument, die Klarinette.

Als junger Musiker fasste er im Jahre 1956 mit seinem Musikfreund Heinz Reckord den Entschluss, den Musikverein Verl zu gründen. Schon in den Jahren 1964/65 befasste er sich mit der Ausbildung von musikfreudigen Jungen und später auch Mädchen um so für Nachwuchskräfte im Verein zu sorgen. Aus den Anfängen heraus hat sich das heute in voller Blüte stehende Ostwestfalen Jugendorchester entwickelt. Die Orchesterleitung des Ostwestfalen Jugendorchesters hatte Josef Schulke bis 1988.

Von 1978 bis 2001 leitete er als Nachfolger von Heinrich Meier-to-krax das Ostwestfalen Blasorchester Verl.

Im Dezember 1997 wurde Josef Schulke für seine Verdienste um die musikalische Bildung und Ausbildung und für die Kulturarbeit in der Gemeinde Verl mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Heinrich Meier-to-Krax

Dirigent des MV Verl 1956-1978

Den Taktstock in der Hand, gekleidet in der blauen Uniform des Verler Musikvereins, mit der Schirmmütze auf dem Kopf, so kannte Verl Heinrich Meier-to-Krax von zahlreichen Konzerten in der Gemeinde.

Heinrich  Meier-to-Krax wurde am 12.11.1903 in Verl auf dem elterlichen Bauernhof am Schmiedestrang geboren. 1935 heiratete er Antonia Gerd to Berens, die ihm einen Sohn und eine Tochter schenkte. Den zweiten Weltkrieg machte er von Anfang bis zum Ende mit, war in Rußland und Frankreich eingesetzt und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft im Ural zurück.

Er hatte sich von Jugend auf der Musik verschrieben. Er gehörte zu den Gründern des MGV Liedertafel Verl (1926), dem er bis 1967 als aktiver Sänger angehörte, und des Bürgerschützenvereins Verl-Bornholte-Sende (1928). Das Geigenspielen hat er sich als junger Mann im Selbstüben erlernt, nachdem er sich zuvor bei dem bekannten Musiker Heinrich Lange (Bornholte) die ersten musikalischen Grundbegriffe hatte zeigen lassen. Ebenfalls widmete er sich dem Mandolinenspiel. Mit seiner Geige spielte er auf vielen Hochzeiten. Sein schauspielerisches Talent pflegte er als begeisterter Laienspieler in der Katholischen Jugend und der Kolpingsfamilie. Aufgrund seiner Liebe zur Musik suchte er Kontakt zu Musikkameraden in Verl und spielte bei der Feuerwehrkapelle mit. Treue und Korrektheit waren zwei seiner hervorragenden Charaktereigenschaften. Humorig, stets gut gelaunt aber immer maßvoll, so wurde Heinrich Meier-to-Krax von seinen Freunden charakterisiert.

Als Mitbegründer des Musikvereins Verl übernahm er im Jahre 1956 die Leitung des Orchesters. Über 20mal hat er die Programmgestaltung der Konzerte vorbereitet, die Musikstücke eingeübt und die Konzerte geleitet.

Besonders lag ihm die Förderung der jungen Nachwuchsmusiker am Herzen. Als Kapellmeister hat er es verstanden, diese in die Orchestergemeinschaft einzugliedern.

Aufgrund seiner jahrelangen Verdienste um das kulturelle Leben in seiner Heimatgemeinde wurde ihm verschiedene Ehrungen zuteil. So erhielt er am 21.06.1974 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Für 40jährige Dienstzeit als Lagermeister bei der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft in Verl bekam er die Treue-Urkunde vom Westfälischen Genossenschaftsverband Münster. 1976 bekam er anläßlich des 50jährigen Bestehens der MGV Liedertalfel Verl die Goldene Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes.

Heinrich Meier-to-Krax verstarb am 09.04.1978 nach langer, schwerer Krankheit im St. Anna Hospital Verl. Eine große Trauergemeinde geleitete ihn am 13.04.1978 zur letzten Ruhe.