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12. Dezember 2013
Musikverein Verl

Jahreskonzerte im Januar

von Karin Prignitz (Die Glocke)

Moderne Märsche und Musik mit leeren Ölfässern

Freuen sich auf die Jahreskonzerte: Andreas Berenbrinker (links), der Vorsitzende des Musikvereins, und Dietmar Kay, der Dirigent des Erwachsenen-Orchesters. (Bild: Karin Prignitz)

Freuen sich auf die Jahreskonzerte: Andreas Berenbrinker (links), der Vorsitzende des Musikvereins, und Dietmar Kay, der Dirigent des Erwachsenen-Orchesters. (Bild: Karin Prignitz)

Verl (kpri). Auf welch hohem Niveau sie spielen, das ist den Instrumentalisten des Erwachsenen- und Jugendorchesters des Musikvereins Verl in diesem Frühjahr beim Deutschen Musikfest in Chemnitz bestätigt worden. Mit der Note „sehr gut" im Gepäck reisten die Verler nach dem Wertungsspiel zurück in die Heimat. Von ihrer Klasse wollen die Musiker Anfang kommenden Jahres keine Jury, sondern das heimische Publikum überzeugen.

„Wir wollen zeigen, dass Chemnitz kein Zufall war", sagt der Vorsitzende des Musikvereins Verl, Andreas Berenbrinker. Traditionell am zweiten Januar-Wochenende werden rund 130 der insgesamt 165 aktiven Musiker des Vereins im Erwachsenen-, Jugend- und Schtilerorchester präsentieren, was sie erarbeitet haben. Klassik, Polka, Marschmusik und moderne Bearbeitungen: Ein bunt gemischtes Programm auf hohem Niveau erwartet das Auditorium.

Anatole Gomersall hat mit seinem guten Draht zu Kindern und Jugendlichen das Schuler- und das Jugendorchester vorbereitet. Freuen dürfen sich die Besucher auf eine musikalische Liebeserklärung, authentische Rhythmen Afrikas oder einen „Junk Funk", bei dem auch Olfässer und Eimer zum Einsatz kommen werden. Zum ausgefeilten Programm-Mix gehören in der ersten Halbzeit außerdem moderne Märsche, ein spannendes Medley mit den schönsten Melodien der Star-Trek-Sage und nicht zuletzt die bekanntesten Hits von Steve Wonder.

Schwungvoll wird es nach der Pause weitergehen. Dietmar Kay hat ein Medley von The Police ausgewählt. Das Erwachsenen-Orchester wird darüber hinaus vom variantenreichen „Carneval von Venedig" erzählen, bei dem Martin Pollmeier ein Trompeten-Solo blasen wird. Eröffnet wird die zweite Halbzeit mit der peppigen „Glory Fanfare" im Popmusikstil.

Aber auch die klassischen Elemente werden bedient, etwa mit dem „Montana Marsch" oder dem symphonischen Stuck für Blasorchester „Dublin Pictures". Nicht fehlen darf überdies eine zünftige Polka. Den „Böhmischen Traum" haben die Verler in Chemnitz gehört und waren so begeistert, dass sie sofort beschlossen: „Den müssen wir auch spielen."

Andreas Berenbrinker hebt hervor, dass die Konzerte „von der Dekoration über die Moderation, die Licht- und Tontechnik komplett vom Musikverein selbst organisiert werden". In den vergangenen Jahren ließen sich bei den drei Auftritten insgesamt 1400 Besucher schwungvoll, klassisch und peppig auf das neue Jahr einstimmen.

„Auffällig ist, dass gerade auch junge Menschen gern zu unseren Konzerten kommen", betont Andreas Berenbrinker, der diesmal auf eine ebenso große Resonanz hofft.

Hintergrund: Die drei Jahreskonzerte im Pädagogischen Zentrum der Hauptschule Verl finden am Samstag, 11 . Januar, ab 19 Uhr sowie am Sonntag, 12. Januar, ab 15 und um 19 Uhr statt. Der Eintritt kostet für Erwachsene acht Euro and für Kinder drei Euro. Karten gibt es bei Schreibwaren Feuerborn im Edeka-Olbachcenter am Westfalenweg und im Bürgerservice der Stadt im Rathaus. Auch über die Internetseite des Musikvereins können Sie Opens internal link in current windowKarten reservieren und kaufen. Abgeholt werden müssen sie an der Abendkasse.